1. Gründung der kirchlichen Taubstummenpflege in Schaffhausen
1907
Gemäss einer Umfrage von Pfarrer A. Klingenberg gab es im Kanton Schaffhausen 61 jugendliche und erwachsene Taubstumme.
Am 15. Juli 1907 wird eine «Kommission für kirchliche Taubstummenpflege», gegründet, mit Pfarrer David Bremi, als erster Präsident. Ausserdem sind darin: Aktuar Pfarrer A. Klingenberg; Kassier Thedor Beck (Waisenvater und ehemaliger Taubstummlehrer).
1908
Neues Kommissionmitglied: Frau Pfarrerin Mathilde Stuckert, Schaffhausen.
1910
Frau Pfarrerin Stuckert gründet einen Arbeitskreis zur Unterstützung der Taubstummen, um Weihnachtsgeschenke für die Taubstummen vorzubereiten: Schürzen und Bettjacken für Frauen, Socken für Männer.
Pfarrer Bremi zieht Ende Jahr weg aus Schaffhausen. Sein Nachfolger im Taubstummen-Predigtamt wird Pfarrer Hermann Stamm in Schleitheim.
Zum Vorstand gehören nun: Präsident: Pfarrer Klingenberg, Dörflingen; Kassier: Waisenvater Beck; Aktuar: Fabrikant Rudolf Jezler, alle drei in Schaffhausen, Frau Pfarrerin Stuckert und, neu: Pfarrer Stamm, Schleitheim, Gehörlosenseelsorger.
2. Teil: Von der Taubstummenpflege zum Fürsorgeverein
3. Teil: Auf dem Weg zu Partnerschaft, Gleichberechtigung und Integration
4. Teil: 25 Jahre Gesellschaft der Gehörlosen Schaffhausen